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Übung "Ausnahmezustand - Unwetter"

05.05.2018

Am Morgen des 5. Mai zog ein Unwetter über die Westliche Börde und forderte die Feuerwehren. Sie haben es nicht mitbekommen - war auch nur eine Übung. Gemeinsam mit der Leitstelle des Landkreises Börde übten die Örtlichen Einsatzleitungen der Einheitsgemeinden Oschersleben und Wanzleben sowie der Verbandsgemeinde Westliche Börde die Bewältigung einer Flächenlage. Dabei wurden jedoch nur die Kommunikationswege überprüft, die getroffenen Entscheidungen wurden nicht in die Tat umgesetzt. 

 

Der Morgen Begann in Ausleben mit einem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Einweisung in den geplanten Übungsablauf. Danach wurde gemeinsam die Führungsstelle hergerichtet. Die Herausforderung bei einem Unwetter ist, dass in der Regel eine große Zahl von Einsatzaufträgen in kurzer Zeit auf die Feuerwehren einströmt. Die Örtliche Einsatzleitung muss dann ihre Feuerwehren möglichst effizient einsetzen, es sollen die wichtigen (primären) Einsätze schnell mit dem notwendigen Personal und Material beschickt werden. Dabei soll nichts vergessen werden, es darf keine Fehler bei der Übermittlung von Adressen oder Namen geben und natürlich müssen auch noch taktische Überlegungen (zum Beispiel die Notwendigkeit von Reserven, der Eigenschutz oder die Heranführung von Verstärkung) mit koordiniert werden. Zu guter letzt sollen auch alle Entscheidungen und Fakten zu den Einsätzen sicher niedergeschrieben werden. Eine Reihe von Aufgaben, die in ihrer Komplexibilität geübt werden müssen.

 

Die Übung war die erste ihrer Art, seid es im Landkreis Börde das Konzept "Ausnahmezustand - Unwetter" gibt. Unsere Kameraden waren mit den gewonnenen Erfahrungen und Eindrücken sehr zufrieden. Nicht alles lief gut und fehlerfrei aber daraus lernen wir, um beim nächsten Mal noch besser zu werden.