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Aufräumen, Maifeier und Maibäume aufstellen
Der 1. Mai beginnt bei der Feuerwehr Ausleben traditionell nicht mit Ausschlafen, sondern mit Anpacken. Nach dem Maifeuer am Vorabend trafen sich unsere Kameradinnen und Kameraden sowie viele helfende Hände bereits um 10:00 Uhr am Feuerwehrhaus, um gemeinsam die Spuren der Veranstaltung zu beseitigen.
Was am Abend zuvor noch Festplatz, Treffpunkt und Ort vieler guter Gespräche war, wurde am Vormittag wieder in Ordnung gebracht. Es wurde aufgeräumt, eingesammelt, sortiert, gereinigt, verpackt und alles wieder an seinen Platz gebracht. Müll wurde getrennt, Material verstaut und der Platz wieder hergerichtet.
Dabei zeigte sich einmal mehr, was Feuerwehr ausmacht. Nach einer Veranstaltung ist die Arbeit nicht vorbei, wenn das Feuer heruntergebrannt ist. Auch der nächste Tag gehört dazu. Viele kleine Handgriffe, viele helfende Hände und ein gemeinsames Ziel sorgen dafür, dass aus einer gelungenen Veranstaltung auch ein sauberer Abschluss wird.
Im Anschluss an die Aufräumarbeiten ging es dann in den gemütlichen Teil über. Die Maifeier der Feuerwehr Ausleben gehört inzwischen fest zum Jahreslauf. Sie ist kein großes Bühnenprogramm, sondern vielmehr ein kameradschaftliches Beisammensein nach getaner Arbeit. Genau das macht ihren besonderen Wert aus.
Ein fester Bestandteil dieser Maifeier ist auch der kleine Maibaum vor der Feuerwehr Ausleben. Der Maikranz wird jedes Jahr von der Frauengruppe mit viel Sorgfalt gebunden und vorbereitet. Anschließend wird der kleine Maibaum am Flaggenmast angebracht. Damit steht auch vor unserem Feuerwehrhaus ein sichtbares Zeichen für Frühling, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Unterbrochen wurden Aufräumen und Maifeier gegen 13:00 Uhr, denn zu diesem Zeitpunkt stand ein weiterer Termin im Dorf an: Gemeinsam mit dem Sportverein und dem Heimatverein wurde der große Maibaum der Gemeinde am bekannten Standort in Ottleben aufgestellt. Dieser Baum ist deutlich größer als der kleine Maibaum der Feuerwehr und zeigt auf besondere Weise, was möglich ist, wenn Vereine, Feuerwehr, Unterstützer und Dorfgemeinschaft zusammenarbeiten.
Da der Bürgermeister in diesem Jahr nicht selbst teilnehmen konnte, übernahm in seinem Auftrag der Vorsitzende des Sportvereins, Uwe Hamann, die Ansprache. In seiner sehr bürgernahen Rede stellte er den Maibaum als Symbol der Gemeinschaft heraus: Ein Maibaum steht nicht nur für Tradition, sondern auch dafür, dass man große Aufgaben gemeinsam besser bewältigt als allein. Genau dieser Gedanke prägte den gesamten Tag.
Der Maikranz des großen Maibaums wurde durch den Heimatverein gebunden. Die Vorbereitung und der Transport des Baumes erfolgten mit Unterstützung örtlicher Landwirte und des Bauhofes. Beim Aufrichten wirkten der Sportverein und die Feuerwehr gemeinsam mit. So wurde der Maibaum nicht nur aufgestellt, sondern im besten Sinne gemeinschaftlich errichtet.
Solche Tage zeigen, warum Traditionen im Dorf ihren festen Platz haben. Es geht nicht allein um den Baum, den Kranz oder das Fest. Es geht darum, zusammenzukommen, Verantwortung zu übernehmen, anzupacken und anschließend miteinander ins Gespräch zu kommen. Der 1. Mai in Ausleben war damit wieder ein Tag, an dem Feuerwehr, Vereine und Dorfgemeinschaft sichtbar zusammenstanden.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die beim Maifeuer, beim Aufräumen, bei der Maifeier und beim Aufstellen der Maibäume unterstützt haben. Ob beim Vorbereiten, Tragen, Binden, Aufräumen, Grillen, Organisieren oder einfach durch tatkräftiges Mitmachen: Jeder Beitrag hat dazu beigetragen, dass diese Tradition weiterlebt.
Bild zur Meldung: Aufräumen, Maifeier und Maibäume aufstellen








